Eurocity Marathon Frankfurt am Main  /  Drei Zinnen Alpin Marathon in Sexten(Italien)

(Berichte und Fotos)

Musik von den Rebellischen Gitarren * NEUER HIT *

(Download ca. 30 Sekunden)

Ein Teil von mir

 

31.10.2004: Wieder neue Marathon-Bestzeit !!!

Dank Samba, Sonne und fantastischen Zuschauern Melanie Weiß mit neuer persönlicher Bestzeit im Ziel des eurocitymarathon in Frankfurt

 

Gut, dass in der Frankenalle so viele Bäume stehen. Sie waren beim eurocitymarathon in Frankfurt beliebte Stützen fürs Stretching müder Muskeln und Sehnen. Denn hier, im Gallusviertel, waren 35 Kilometer der Marathonstrecke absolviert - bei vielen Dauerläufern als jener Punkt gefürchtet, bei dem der „Mann mit dem Hammer“ zuschlägt: Hier geht`s an die letzten Reserven. 

Gut, dass es in der Frankenalle auch so viele Büsche gibt. So mancher hatte nach 35 Kilometern weniger Probleme mit den Beinen und der Kondition, dafür aber ein dringendes Bedürfnis. Und so schlug sich der eine oder andere unauffällig in die Büsche. 

Gut, dass die mitgereisten Fans vom Lauftreff Stein den kritischen Punkt beim Marathon ebenfalls kennen. Sie hatten sich im Gallusviertel positioniert und feuerten die Sportler mit Fanfaren und Rasseln (ab und zu auch mit einem Küsschen) an. Motivationsschub gaben sie durch ein Transparent, auf dem der ermutigende Satz „Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt“ zu lesen war. An dieser Stelle der Laufstrecke war der Schmerz aus immer mehr Gesichtern abzulesen, je länger der Lauf dauerte. 

Gut, dass die Meteorologen mit ihrer Sonntags-Prognose gewaltig daneben lagen. Sie hatten regnerisches und trübes Wetter vorausgesagt. Stattdessen gab`s während des Laufs richtig viel Sonne, nachdem beim Start um 11:00 Uhr die Wolkenkratzer noch von Nebel umhüllt waren. 

Also alles ideale Bedingungen für die 3 Läufer/innen vom Lauftreff Stein um die 23. Auflage des ältesten und einer der größten deutschen Städtemarathons zu genießen. Entlang der Strecke standen weit über 200.000 Zuschauer die mächtig für Stimmung sorgten (Die Zuschauer in Frankfurt sind einsame Spitze). Für Begeisterung bei den Läufern sorgten wie im letzen Jahr wieder die vielen Sambagruppen mit knackigen Sambatänzerinnen, bei deren Anblick die aufkommende Müdigkeit schnell aus den Gliedern verflogen war. 

Melanie Weiß startete diesmal in der Altersklasse „w 20“ (auch die Siegerin sowie die Zweitplatzierte im Gesamteinlauf der Frauen, starteten in dieser Altersklasse) und belegte einen hervoragenden 14. Platz in der Altersklasse „w 20“. Noch bewundernswerter ist die Zeitverbesserung von Melanie um sage und schreibe 10 Minuten gegenüber dem Vorjahr. Im Gesamteinlauf der Frauen belegte sie Platz 60 !!! von 1292 Zieleinläuferinnen ( 33 Plätze besser als im Jahr 2003 !!!!!). 

Auch Klaus Walz und Richard Kirsch (Richard Kirsch mit neuer persönlicher Bestzeit) konnten den Marathon in diesem Jahr so richtig genießen. Sie liefen einen großen Teil der Strecke gemeinsam und kamen ins Ziel ohne dem „Mann mit dem Hammer“ zu begegnen. Klaus Walz erreichte das Ziel in einer Zeit von 3:53:22 und belegte Platz 3469, Richard Kirsch kam in 4:08:54 ins Ziel (Platz 4594) bei 7004 Zieleinläufern. Der eurocitymarathon verzeichnete in diesem Jahr mit 15.879 Startern einen neuen Teilnehmerrekord. 

Ein Erlebnis war wieder der Zieleinlauf in die vollbesetzte Frankfurter „Gud Stubb“ (Erklärung für Nichtinsider: hiermit ist die Frankfurter Festhalle gemeint) über einen roten Teppich und unter tosendem Applaus der frenetisch anfeuernden Zuschauer. Nach dem Zieleinlauf waren wir uns einig: Frankfurt, wir kommen nächstes Jahr wieder.


5. Drei Zinnen Alpin Marathon am 08.09.2002 (Sexten, Italien)

Es war das kleine Jubiläum des Drei Zinnen Alpin Marathon - es war das große Rennen der Tschechen. Erstmals über die Halbmarathondistanz von 21 km ausgetragen, landeten die Tschechen mit den jeweiligen Tagessiegen von Jan Blaha bei den Männern und Anna Pichrtova bei den Frauen einen souverenen Doppelsieg. Knapp tausend Athleten am Start in Sexten, das war neuer Teilnehmerrekord, mit denen es der Wettergott gnädig meinte. Ein aufgewühltes Wolkenmeer gab den Drei Zinnen und dem Paternkofel als Zielkulisse einen dramatischen Effekt zum Rennen. Die Strecke - mit 1500 m Höhenunterschied enorm kräfteraubend - verlangte den Bergläufern alles ab. Extrem waren vor allem die letzten 2,5 km vor dem Ziel, als viele Athleten einbrachen und dadurch eine bessere Platzierung verpassten.Der Brite Martin Cox (Führender in der Zwischenwertung des Int. Berglauf-Grand Prix) und Paul Crake (amtierender australischer Berglaufsieger) profezeiten bei der Pressekonferenz am Samstag, dass es mit Sicherheit eine Siegerzeit geben würde, die nicht unter einer Stunde und 45 Minuten liegen würde und sie sollten Recht behalten.Nach dem Start am Parkplatz der Helmbahnen wälzte sich das Läufermeer durch das Ortszentrum von Sexten St. Veit und hier konnte sich bereits eine Spitzengruppe vom übrigen Feld absetzen. Als die steilen Anstiege durch das Bacherntal zur Zsygmondy-Hütte begannen, übernahm Cox die Führung, vor Crake und Blaha, dicht gefolgt vom ersten Italiener Franco Torresani (angeblich schnellster Priester der Welt). Bis über das Steinmeer hinter der Zsygmondy-Hütte wechselten die ersten drei mehrmals die Position, ehe Jan Blaha, der drahtige Tscheche davonzog. Ab der Büllele-Joch-Hütte waren ihm Cox und Crake dicht auf den Fersen. Schließlich siegte Blaha, der zum ersten Mal in Sexten an den Start ging, mit 1 Stunde 46 Minuten und 11 Hunderstel. 36 Sekunden dahinter erreichte der Australier Paul Crake das Ziel an der Drei Zinnen Hütte, dicht gefolgt von Martin Cox, der seinen Freund um knappe 7 Sekunden distanzierte. Franco Torresani aus dem Trentino  kam auf Platz 4. Und gleich dahinter ein starkes Südtiroler Viererpaket mit Gerd Frick, Armin Mayer, Stefan Tschurtschenthaler und Harald Reichegger.Ein außergewöhnliches Rennen lief die kleine Anna Pichrtova aus Tschechien, die die Konkurrenz völlig abhängte und mit 2 Stunden und 54 Sekunden das Zielband an den Drei Zinnen durchlief. Mit nicht weniger als 10 Minuten Rückstand kam die Britin Ruth Pichvance und mit weiteren 10 Minuten Abstand  Sadik Farsiane, als beste Italienerin ins Ziel. Hervorragend schlug sich Astrid Renzler aus Rasen. Als beste Südtirolerin kam sie mit einer Zeit von 2 Stunden 21 Minuten und 51 Sekunden als 5 der Damengesamtwertung ins Ziel. Mit Evelyn Steiner und Irene Senfter kamen zwei weitere Südtirolerinnen unter die ersten 10.Jeder der Athleten, die den gigantischen Anblick der Drei Zinnen zu Gesichte bekamen, war zunächst einmal Sieger über sich selbst und war stolz auch nur dabeigewesen zu sein, diesen Eindruck erhielt man von vielen strahlenden Gesichtern, die die Siegerehrung im Haus Sexten mitverfolgten.


 

 
noch Anregungen ?

 

Wer möchte nähere Informationen ?


Eurocity Marathon Frankfurt am Main

Frankfurt wir kommen !
 

So lustig ist`s beim Marathon
 
Noch lachen die Läufer


und die Fans

Marathon-Atmosphäre
 
und das sogar in neuer Bestzeit !!!
es schmeckt schon wieder
Na, sehen wir nicht gut aus ?
km 37 und noch immer kein Hammermann
ei natürlich !

stimmen die Zeiten ?

Hitze im Oktober




Drei Zinnen Lauf 

Drei Zinnen Marathon: Das Ziel ist greifbar nahe, jetzt nochmals quälen !
Drei Zinnen: Am Boden zerstört, nun einfach nur ausruhen

Zieleinlauf Drei Zinnen: Total erledigt, aber geschafft !

Drei Zinnen Marathon kurz vor dem Ziel

Der bisher schönste und gleichzeitig schwerste Lauf
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